Friedrichswalde (b. Eberswalde)

Haltepunkt mit Schrankenposten in Brandenburg
(bis 2019 ehemaliger Bahnhof)
 
Strecke: Britz - Templin - Fürstenberg (Havel)
 
Friedrichswalde ist ein langgezogenes Dorf nordwestlich von Eberswalde, in dem fast alle Häuser entlang der Straßen stehen. Der Haltepunkt befindet sich am westlichen Dorfrand.
Die Strecke war sehr viele Jahre ohne Personenverkehr. Es fuhren gelegentlich wegen Bauarbeiten umgeleitete Züge und eine Bedienungsfahrt für die Gasbafüllstelle in Milmersdorf.
Im Dezember 2018 startete der VBB ein dreijähriges Versuchsprojekt, zwischen Joachimsthal und Templin wieder Personenzüge fahren zu lassen, um zu sehen, ob dieser Verkehr Zukunft haben könnte. Das Projekt lief bereits im ersten Jahr gut an. Ursprüglich war angedacht, das der Landkreis die Züge bei der Hanseatischen Eisenbahn bestellt und die Züge Hans und der NEB dann im Wechsel die gesamte Strecke befahren. Doch dann kam recht kurzfristig das jetzige Projekt zustande. Der VBB bestellte die gesamten Zugleistungen bei der NEB.
Einige Monate vor der Betriebsaufnahme übernahm die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft (HIG) den Streckenabschnitt Joachtimsthal - Templin von DB Netz. 2019 wurde aus Kostengründen der Bahnhof in einen besetzten Schrankenposten umgewandelt. Dabei wurden auch die Formsignale entfernt. Friedrichswalde machte in der örtlichen Presse seitdem viele Schlagzeilen wegen der nun teilweise sehr langen Schrankenschließzeiten bis zu gut 20 Minuten. Inzwischen wurde ein anderes Schließverfahren mit technischer Unterstützung eingeführt, nach dem die Schranken nach Zeit geschlossen werden.
 
2002
Empfangsgebäude
 
 
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