Gnoien

ehemaliger Bahnhof in Mecklenburg
 
Strecke: Teterow - Gnoien
 
Die Warbelstadt Gnoien liegt zwischen Rostock und Demmin direkt an der B 110 und kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Bereits 150 n. Chr. wurde Gnoien vom alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemäus erwähnt und ist deshalb einer der ersten urkundlich erwähnten Orte auf dem Gebiet Mecklenburgs. 1257 gilt als Jahr der ersten mittelalterlichen Erwähnung.
Die Warbel, ein kleiner Nebenfluss der Trebel fließt durch die Stadt. Die Peene entspringt ganz in der Nähe.
Der ehemalige Bahnhof befand sich am südwestlichen Stadtrand. Inzwischen wurde fast alle Gleise der Strecke und des Bahnhofs abgebaut. Das Bahnhofsgelände wurde von der Natur wieder voll in Besitz genommen. Viele Jahre stand das große Empfangsgebäude leer und verfiel, bis sich 2019 ein neuer Eigentümer fand.
 
2002
Noch liegen die Gleise vor dem großen Empfangsgebäude, das jedoch komplett ungenutzt ist.
 
Straßenseite
 
ehemaliger Lokschuppen mit Wasserturm
 
ehemaliger Güterschuppen mit Blick in Richtung Teterow
 
2016
 
Nach fast 20 Jahren Leerstand ist der Verfall deutlich zu erkennen. Der überall übliche Vandalismus trug auch dazu bei, besonders, weil der Bahnhof sehr abgelegen ist.
 
 
Straßenseite
 
Auf der Gleisseite ist alles zugewuchert.
 
 
 
 
hinten links eingewachsen der Lokschuppen mit dem Wasserturm
 
 
Auch der Güterschuppen verfällt.
 
Reste der ehemaligen Ladegleise
 
 
externe Bilder: