Neustrelitz Süd

Bahnhof;
Strecke:
Wittenberge - Wittstock (Dosse) - Buschhof - Neustrelitz Süd - Woldegk - Strasburg (Uckerm)
Empfangsgebäude ... von der Straßenseite
Stellwerk B1 (dahinter Stw B2 vom Hbf) ehemaliges Stellwerk W2 (Richtung Blankensee)
ehemaliger Lokschuppen der MFWE
Neustrelitz ist eine Stadt mit einer langen Geschichte. Früher einmal Sitz der Herzöge zu Mecklenburg-Strelitz (im ehemaligen Schloss), zu DDR-Zeiten des Kreises Neustrelitz und seit der Kreisgebietsreform Sitz des Landkreises Mecklenburg-Strelitz (MST).
Auch die Eisenbahn hat hier eine lange Geschichte. Einst Sitz der Verwaltung der Mecklenburgischen Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn (MFWE) und des Reichsbahnamtes (Rba) Neustrelitz. Bis Mitte der 1990er Jahre gab es hier die Niederlassung Netz Neustrelitz der DB AG.
Neustrelitz Süd liegt parallel zum Hauptbahnhof und ist von diesem durch einen Bahnsteigtunnel und über den Bahnhofsvorplatz zu erreichen. Es gibt drei Bahnsteiggleise und weitere Kreuzungs- und Nebengleise, die heute aber nicht mehr alle benötigt und genutzt werden. Es fahren nur noch die Triebwagen nach Mirow hier ab, die Verbindung nach Feldberg (Meckl) - von der OME befahren - über Thurow wurde zum Mai 2000 abbestellt, obwohl Feldberg ein Kurort ist und die Bahn recht gut genutzt wurde.
Das schöne Empfangsgebäude wurde etwas restauriert, nur leider stört der an der Gleisseite angeklebte Vorbau. Vielleicht hätte die Bahn hier einmal ein wenig die alten Fotos ansehen sollen. Da das Gebäude nur noch von einer Gaststätte genutzt scheint, hätte man den Ursprungszustand doch wohl wieder herstellen können.
In absehbarer Zeit soll der Bahnhof Neustrelitz Süd stillgelegt werden. Die Strecke von Wittenberge wird dann an den Hbf angebunden. Die Planungen dazu laufen bereits, die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen.
Seit der Betriebsaufnahme der ODEG am 15.12.2002 bedienen nur noch deren Triebwagen die Strecke Mirow - Neustrelitz Süd.
Ebenfalls im Dezember hat die PEG mit einem anderen Partner das Bw (auf dem Hbf) gekauft, wo jetzt auch die Triebwagen der ODEG abgestellt werden.