Stralsund

Bahnhof;
Strecken:
1. Stralsund - Rostock
2. Stralsund - Tribsees
3. Stralsund - Barth - Damgarten
4. Berlin - Neustrelitz - Stralsund
5. (Berlin -) Angermünde - Pasewalk - Stralsund - Sassnitz
Empfangsgebäude (Straßenseite, aus der Barther Straße gesehen);
von links kommend bog früher einmal die Kleinbahn nach Barth in die Barther Straße ein
... und aus dem Junfernstieg gesehen
... vom Bahnübergang Tribseer Damm aus gesehen Stellwerk W4, rechts anschließend der Seitenflügel des EG;
die unmittelbare Nähe zur Altstadt zeigt der Turm von Sankt Nikolai (links)
Ansicht des EG von der Ladestraße aus Blick auf den neugestalteten Bahnhof (Gleisseite) mit der Glasüberdachung des Querbahnsteigs
Blick zwischen HanseCenter (links) und Empfangsgebäude auf die Glasüberdachung und ein Stück der Bahnsteige;
Zur Verschönerung wurde ein alter Wasserkran und der Radsatz einer alten Dampflok aufgestellt.
das abgeschaltete Stellwerk W1
Stellwerk B3 (ungefähr in der Mitte des Bahnhofs) Stellwerk W4
ehemaliges Stw W5 in Richtung Rostock / Tribsees der abzweigende Strang führte bis 1945 nach Tribsees
Wasserturm in der Nähe von B3 ... (Ansicht vom Bahnweg)
ehemaliger Lokschuppen 1 und Fußgängerbrücke vom Bw zum Bahnweg ehemaliger 19-ständiger Lokschuppen 2 links von Schuppen 1
teilweise bewohntes Bahnwohnhaus am Bahnweg;
im Vordergrund das stillgelegte Anschlussgleis zum Hafen und zur Volkswerft
...
Blick von der Fußgängerbrücke am Bw auf die noch nicht freigegebene Brücke der neuen Ortsumgehung;
Gleise v.l.n.r.: Rangiergleis, Streckengleise von und zum Bf Rügendamm (Sassnitz), Streckengleise 1 und 2 von und nach Greifswald, Streckengleis nach Grimmen, sonstige Gleise
und abschließend ein Blick vom Bahnweg über den Frankenteich auf Sankt Nikolai und Sankt Jakobi
Die altehrwürdige Hansestadt liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns am Strelasund und ist das Tor zur Insel Rügen. Stralsund gehört seit 2002 zum Weltkultuerbe. Viele sehr alte Häuser und mehrere Kirchen und ehemalige Klöster kann man in der Altstadt bestaunen. Einen informativen Überblick bietet die Homepage der Hansestadt (siehe Links).
Der große Bahnhof liegt unweit des Stadtzentrums zwischen der Tribseer Vorstadt und einem Teich. Bis zur Inbetriebnahme der Strecke nach Rostock war Stralsund ein Kopfbahnhof. Die Kleinbahn nach Barth hatte einen eigenen Bahnhof neben dem Hauptbahnhof.
Das große und aufwendig gebaute Empfangsgebäude wurde inzwischen generalüberholt und sinnvoll genutzt. In der Empfangshalle kann man beidseitig Wand/Deckenmalereien bestaunen. Ein Reisezentrum, einen InfoPoint und andere gewerbliche Einrichtungen haben in der Halle und auf dem glasüberdachten Querbahnsteig Platz gefunden.
Der Bahnhof ist nicht an das ESTW Velgast angeschlossen. In den nächsten Jahren soll Stralsund ein eigenes ESTW bekommen, wahrscheinlich von Berlin ferngesteuert. Bis dahin sind aber noch die Stellwerke B3 und W4 in Betrieb. Das Stw W1, das sich hinter den beiden Ringlokschuppen befindet, ist nicht mehr in Betrieb. Hier wurden einst die Güterzüge aufgelöst und gebildet. Ein Stellwerk W2 gibt es nicht oder nicht mehr. Das Stellwerk W5 am Carl-Heydemann-Ring ging zu Beginn der Ausbaus der Strecke Stralsund - Rostock außer Betrieb. Der sich dort befindende Bahnübergang ist zugbedient. Unmittelbar hinter dem Stw W5 zweigt das ehemalige Streckengleis nach Tribsees ab, das aber nur noch einige hundert Meter bis in die Tribseer Siedlung liegt und als Anschlussgleis fungiert, aber schon seit Beginn des Streckenumbaus keinen Güterwagen mehr gesehen hat.
Das ehemalige Bw Stralsund besaß zwei Ringlokschuppen, einen 19-ständigen (!) und einen etwas kleineren, die aber nicht mehr genutzt werden und in denen auch keine Fahrzeuge abgstellt sind.