Ludwigslust

Bahnhof (ferngesteuert vom ESTW Hagenow Land);
Strecken:
1. Berlin - Wittenberge - Hamburg
2. Ludwigslust - Schwerin - Wismar
3. Dömitz - Ludwigslust
4. Ludwigslust - Parchim - Karow (Meckl) - Waren (Müritz) - Möllenhagen - Neubrandenburg
das Empfangsgebäude ... von der anderen Seite, im Vordergrund ein Triebwagen der Ostsee-Recknitz-Bahn (Wismar - Rostock - Tessin) als Sonderfahrt
ehemaliger Schrankenposten am Bahnsteigende ehemaliges Doppelstellwerk (wie Güstrow), rechts der ehem. Wasserturm
Ludwigslust ist eine Stadt mit Geschichte. Die alte Residenzstadt mit dem Schloß, dem Schloßpark und dem Stift Bethlehem hat ein ganz besonderes Flair. Im Schloß, das wohl immer noch restauriert wird, kann man Wände aus Pappmaché bestaunen. Aus alten Akten wurde vor vielen Jahrzehnten dieser "Baustoff" nach einer geheimen Rezeptur, die bis heute wohl noch nicht ganz herauszubekommen war, entwickelt. So ersparte man sich damals die teuren Stuckverzierungen. Es wurde einfach aus Pappe gegossen.
Nicht aus Pappe dagegen ist der Bahnhof der Kreisstadt. Einer Residenzstadt entsprechend groß ist das Empfangsgebäude. Durch die Bahnsteigüberdachung geht die Wirkung aber leider etwas verloren. Der Bahnhof wurde in den vergangenen Jahren vollkommen erneuert, alle nicht erforderlichen Anlagen, so auch das Bahnpostamt, abgebaut oder stillgelegt. Sämtliche Stellwerke (einige wurden schon vor vielen Jahren überflüssig, als das Gleisbildstellwerk kam) gingen außer Betrieb, auch der Schrankenposten. Der Bahnübergang, der zu DDR-Zeiten mehr geschlossen als geöffnet war, wurde ausgebaut. Für Fußgänger gab und gibt es einen Tunnel.